


Drei Schülerinnen des Schenk-von-Limpurg-Gymnasiums gewinnen Preise beim 68. Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg
Asmin Bozan (Klasse 10a) darf sich über den prestigereichen Förderpreis des Landtags für ihre Facharbeit zum Thema „Ein Zug ins Vergessen? – Der KZ – Häftlingstransport von Eckartshausen und die Bedeutung lokaler Erinnerung“ freuen. Mina-Luisa Fritz, ebenfalls Schülerin in der 10a, wird mit einem ersten Preis für ihre schriftliche Reportage mit dem Titel „Der kulturhistorische Erlebnispfad – Fichtlweg – in der Gemeinde Fichtenberg“ geehrt werden. Auch Mia Wahl aus der Klasse 10c erhält für ihre Facharbeit mit dem Titel „Der Käshof im zweiten Weltkrieg – eine mutige Bauernfamilie handelt menschlich“ einen ersten Preis im Schülerwettbewerb des Landtags. 2.989 Schülerinnen und Schüler nahmen insgesamt am Wettbewerb teil und 2.121 Arbeiten wurden eingereicht.
Alle drei Arbeiten entstanden im Rahmen des Geschichtsunterrichts, bei dem projektorientiertes Arbeiten in Form der Wettbewerbsteilnahme aller Schülerinnen und Schüler der drei 10. Klassen im Vordergrund stand. Der 68. Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg (2025/2026) lud Schülerinnen und Schüler (13–25 Jahre) ein, sich kreativ mit politischen Themen wie Armut, Zukunftsangst, digitaler Einsamkeit, Zivilcourage oder NS-Geschichte auseinanderzusetzen. Auf Thema 7 „Bei Dir vor Ort: Nationalsozialistische Diktatur und Verbrechen – Wie kann Aufarbeitung und Erinnerung 80 Jahre danach gelingen“ lag der Fokus der Beiträge der Jahrgangsstufe. Freigestellt war den Schülerinnen und Schülern, welches Format sie für ihre Umsetzung wählen. Ob Facharbeit oder schriftliche Reportage wie im Falle der Preisträgerinnen, so wurden auch Podcasts, Umfragen oder Film-Reportagen von den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen erstellt.
Schulleiterin Angela Rücker gratulierte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihrer Arbeit und der aktiven Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit und mit Demokratie. Besonders hervor hob sie die drei Preisträgerinnen und deren hervorragende Leistungen in diesem Wettbewerb.
Die Preisverleihung für den Förderpreis fand heute am Donnerstag, dem 11. Juni 2026 statt, die ersten Preise werden eine Woche später, am 17. Juni 2026 überreicht. Der Förderpreis des Landtags umfasst einen Geldbetrag, die ersten Preise eine fünftägige Reise nach Ljubljana.
Betreut wurden die drei Preisträgerinnen von ihren Geschichtslehrern Maximilian Amend und Markus Röder.
Link zum Bericht des Landtags: