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Schenk von Limpurg Gymnasium Gaildorf (Druckversion)

IMP und Informatik

Unterrichtsalltag

Simuliertes Netzwerk bestehend aus drei verschiedenen Subnetzen

In der Informatik geht es nicht nur ums Programmieren, sondern darum, ein Verständnis für die Funktionsweise digitaler Maschinen zu erlangen, um diese für sich optimal einsetzen zu können. So ist es in der heutigen vernetzten Welt unerlässlich, ein Verständnis für die Funktionsweise dieser Netzwerke zu erhalten, welche mit Simulationsprogrammen am PC im kleinen Maßstab erstellt, analysiert und getestet werden können. Um die Daten zu schützen, werden Verschlüsselungsalgorithmen behandelt, die in der 7. bis 9. Klasse noch händisch durchgeführt und einfachere Verschlüsselungen wie die Vigenère-Verschlüsselung auch von Hand geknackt werden können. In der Oberstufe werden dagegen auch aktuelle Implementationen wie die AES-Verschlüsselung, sowie deren mathematischen Grundlagen, die Modulo-Rechnung, und deren Anwendung in modernen Messenger-Services behandelt. Natürlich wird auch programmiert. Dies beginnt spielerisch in der Roboter AG mit einer visuellen Programmierung, welche in Klasse 7 der gesamten Schülerschaft bekannt gemacht wird, um darauf aufbauend im Profilfach IMP kleine Android Apps mit dem MIT AI2 zu programmieren. In der 9. und 10. Klasse wird dann mit Java die erste textuelle Programmiersprache eingeführt, welche in der Oberstufe mit der objektorientierten Programmierung vertieft wird. Als weitere moderne und andersartige Sprache wird dabei Python vorgestellt. Dabei ist der Anspruch, dass die Schülerinnen und Schüler stets kleine Projekte mit diesen Programmiersprachen erstellen. Dies können komplexe Programme oder Spiele sein, oder auch nur kleine Ansammlungen von Sortieralgorithmen in Python, um diese gegeneinander zu benchmarken und zu optimieren.  

In Python implementierte Sortieralgorithmen
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