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Klassenbild 7a

Anmeldung

Thomas Höll begrüßt den Referenten Dr. Rupp-Heim

Reise nach Liliput

 

 von Kerstin Schulze

 

 ..und 24 Besucher hatten sich zu dem Vortrag am 22.05.17 im SvLG eingefunden, bei dem es aber nicht um eine literarische Abhandlung à la Jonathan Swift ging, sondern um realite, medizinische Fakten … z. B.: Welche Gefäß-eröffnenden und welche Gefäß-verschließenden, minimalinvasiven Verfahren kommen heutzutage zum Einsatz? Was sind „Gefäßprothesen“ und welche Verfahren werden angewendet, wenn es nicht um Gefäße sondern z. B. um durch Osteoporose desolat gewordene Rückenwirbel geht? Welche neuen Diagnoseverfahren und Darstellungsmöglichkeiten gibt es?...

  ...

 

Herr Dr. Rupp-Heim erläuterte die Vorgehensweisen nicht nur allgemeinverständlich, sondern verdeutlichte seine Ausführungen auch stets an Hand von Bildern konkreter Krankheitsfälle und z. T. sogar mittels Animationen, so dass die Zuhörer eine sehr gute Vorstellung von den Anwendungssituationen und Einbringe-Schritten, wie z. B. bei der Verwendung von Stents, Ballonkathetern und Gefäßprothesen erhielten. Es war erstaunlich zu erfahren, dass in schwierigen Fällen sogar auf die Person angepasste, in Australien handgenähte Gefäßprothesen zum Einsatz kommen, denn „auch innerlich ist jede Person einzigartig“. Am Ende des informativen und kurzweiligen Vortrags konnte man dann Original-Stents und andere einzuführenden Elemente selbst in die Hand nehmen und sich u. a. von ihrer Größe „in Natura“, ihrer Bewegbarkeit und ihrer Festigkeit überraschen lassen.
… so dass schließlich die letzte Frage lautete: Was kann man tun, um diese effektiven Möglichkeiten, die die Medizin heute bietet, doch nicht zu benötigen? Dr. Rupp-Heim nannte als maßgebliche Einflussfaktoren: Diabetes, erhöhten Blutdruck, hohe Blutfettwerte, Rauchen und die gegebene genetische Disposition, die als einzige der Faktoren nicht beeinflussbar ist.

Das SvLG dankt dem Freundeskreis der Schule für die finanztechnische Ermöglichung der Vortragsreihe „Das SvLG im Gespräch“.

 

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